Donnerstag, 30. Juni 2016

Kritische Stimmen zu dem Fund eines römischen Zeremonialschwertes an der Küste von Kanada

Über dem Fund eines römischen Zeremonialschwertes an der Küste von Kanada habe ich kurz berichtet. Inzwischen mehren sich kritische Stimmen zu dem angeblichen Fund. Der History Channel, so die Kritiker, hat in letzter Zeit sich zu sehr Themen wie "Ancient Aliens" und anderen ähnlichen Serien gewidmet. Die Produktion von "The Curse of Oak Island" wird ebenfalls kritisiert.

Manche stellen sich sogar die Frage, ob das Ganze ein raffiniertes Lügengebäude sein könnte. Zwei New Yorker Blogger, White und Jason Colavito stoßen ins gleiche Horn. Sie halten es sogar für möglich, dass das Schwert vor einem Jahrhundert für Touristen gefertigt wurde. So weit würde ich allerdings nicht gehen, da solche Antiken leicht käuflich zu erwerben sind. Ein Fischer aus der Gegend um Oak Island hat jedenfalls noch nie von so einem Fund gehört, obwohl er dort seit Jahrzehnten auf Fang geht.

Man darf also gespannt sein, wie sich die Sache weiter entwickelt. Obwohl es immer wieder mal Indizien für römische Wracks vor den Küsten vor Nord- und Südamerika gibt, sollte man solche Meldungen mit der gebotenen Skepsis begutachten. Immerhin stand den Römern möglicherweise bereits ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. (spätestens ab dem 4. Jh.) das sog. Lateinersegel zur Verfügung, mit dem man auch bei schwierigen Windverhältnissen vorwärts kam.

Quelle

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