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Voynich-Manuskript entschlüsselt?

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In meinem Buch "Von Schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln" widme ich auch ein Kapitel dem geheimnisvollen Voynichmanuskript. Es ist eine Handschrift, die heute in einer Bibliothek der Yale Universität liegt. Benannt ist sie nach einem Sammler, in dessen Besitz sie Anfang des 20. Jahrhunderts kam. Doch wer versucht, sie zu lesen, der stößt auf ein Hindernis: die Schrift ist keiner bekannten Sprache zuzuordnen. Auch die Abbildungen sind rätselhaft. Überwiegend werden unbekannte Pflanzen, aber auch nackte Frauen dargestellt. Anhand der Abbildung einer Burg, auf der sog. Schwalbenschwanz-Zinnen dargestellt sind, kann man den Ursprungsort des Manuskriptes etwas eingrenzen: wahrscheinlich wurde sie in Norditalien Anfang oder Mitte des 15. Jahrhunderts niedergeschrieben.



Jetzt glaubt ein Forscher der Universität Bristol, Gerard Chesire, das Rätsel gelöst zu haben. Demnach handelt es sich um die sog. Protoromanische Sprache, also eine frühe romanische Sprache, aus der sich dann S…

2 Spanische Münzen aus dem 13. und 17. Jahrhundert in Utah entdeckt

Seltsame Münzfunde in Nordamerika habe ich ja bereits in diesem Blog und meinem Buch "Von Schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln" thematisiert. Nun können dieser Sammlung 2 neue Münzen hinzugefügt werden. In Glen Canyon Recreation Area, Utah wurden 2 Spanische Münzen aus dem 13. und dem 17. Jahrhundert entdeckt. Und die Diskussion flammt wieder auf, ob diese Münzen durch Spanier, durch Handel, oder vielleicht durch einen Münzsammler in die Wüste Utahs gekommen sind. Publik gemacht wurde der Fund durch den Archäologen Glen Harmon vom National Park Service. Ein Tourist war wohl bei einem Ausflug in einen der Canyons über die Münzen gestolpert. Allerdings scheint keiner der an der Diskussion beteiligten Archäologen ernsthaft zu glauben, die Spanier wären bereits im 13. Jahrhundert in Nordamerika gewesen. Nur die Art und Weise, wie die Münzen dahingelangt sind, ist umstritten. Dass die These von dem Münzsammler, der die Geldstücke verloren hat, auch wieder vertreten wird, ist j…

Ubuntu-Mate 19.04 auf einem Lenovo 510-15abr PC

Hier nur ganz kurz einige Fakten, wie Ubuntu-Mate 19.04 mit einem Lenovo 510-15abr zurechtkommt. Ich habe auch Debian Stretch und Buster getestet, ebenfalls Ubuntu-Mate 18.04, und es gibt einen Unterschied  zu vermelden. Alle Distributionen laufen rund, sogar Stretch, obwohl die Version inzwischen etwas veraltet ist. Allerdings erkennt nur Ubuntu 19.04 auch den Temperatursensor des AMD A-10 CPUs, der Kartenleser funktioniert unter Ubuntu 19.04 ebenfalls, bei den anderen Distributionen habe ich den Kartenslot nicht getestet. Hier die Ausgabe von "sudo inxi -v3":

Kernel: 5.0.0-13-generic x86_64 bits: 64 compiler: gcc 
  v: 8.3.0 Desktop: MATE 1.20.4 Distro: Ubuntu 19.04 (Disco Dingo) 
Machine:
  Type: Desktop System: LENOVO product: 90G7005CGE v: ideacentre 510-15ABR 
  serial: XXX 
  Mobo: LENOVO model: 3100 v: NOK serial: N/A UEFI: LENOVO v: M14KT34A 
  date: 09/22/2017 
CPU:
  Topology: Quad Core model: AMD A10-9700 RADEON R7 10 COMPUTE CORES 4C+6G 
  bits: 64 type: MCP arch: Excavat…

Phönizier und Römer in Amerika?

In dem Buch "Von Schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln" widme ich ein ausführliches Kapitel der Theorie, dass antike Seefahrer aus der alten Welt in Amerika gelandet sind. Bekannt sind z. B. angebliche phönizische Inschriften aus Südamerika, die aber von der modernen Forschung durchweg als Fälschung angesehen werden. Eine der Inschriften wurden nach den Berichten Ende des 19. Jahrhunderts in Prabahyba, Brasilien gefunden und beschreibt eine Seefahrt von mehreren phönizischen Schiffen, die vom Roten Meer ausgehend Afrika umrundet haben sollen. An der Westküste Afrikas wurde eines der Schiffe von den anderen getrennt und landete an der Ostküste Brasiliens. Die antiken Seefahrer stellten einen Stein mit einer Inschrift auf, der heute aber verschollen ist. Es existieren nur noch Kopien des Textes. Da dieser einige grammatikalische Ungereimtheiten enthält, ist er bis heute umstritten.

Auch den Karthagern und Römern wird von manchen Forschern die Fähigkeit nicht abgesprochen, üb…

Verschwanden die Mammuts durch den Einschlag eines Himmelskörpers?

Seit dem Jahr 2018 bekommt eine These Aufwind, die sich mit dem Aussterben der Megafauna und einer tausendjährigen Kälteperiode am Ende der letzten Eiszeit beschäftigt. Große Tiere wie die Mammuts verschwanden zu dieser Zeit vor 12 - 13000 Jahren auf rätselhafte Weise von dieser Erde. Bisher wurde die Bejagung durch den Menschen und der Kälteeinbruch der jüngeren Dryaszeit (etwa 10730-9700 v. Chr.) als Ursache für das Verschwinden der großen Tiere angesehen. Doch wie kam es zu dem verheerenden Kälteeinbruch, der nach einer zunehmenden Erwärmung die Eiszeit wieder zurückbrachte?
Als ich noch studierte, diskutierte man einen großen Süßwasserzufluss in den Nordatlantik, der den Golfstrom, der für unser mildes Klima in Mittel- und Nordeuropa verantwortlich ist, zum Erliegen brachte. In Nordamerika soll demnach durch die Erwärmung eine Eisbarriere gebrochen sein, und ein großer Schmelzwassersee ergoß sich in den Atlantik. Nun bekommt eine neue Theorie immer mehr Aufwind, obwohl die Mehrhei…

Neue Ausgabe von "Die Kelten: Geschichte - Religion - Mythos" erschienen

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Eine neue Ausgabe von "Die Kelten: Geschichte - Religion - Mythos" ist bei BoD erschienen. Es wurden zwei Kapitel hinzugefügt über "Das Gold der Kelten" und "Das Rätsel um Menosgada". Nach über zwei Jahrtausenden fasziniert das vorgeschichtliche Volk der Kelten noch heute. Sie schufen die ersten Städte Mitteleuropas und hatten Handelsbeziehungen bis in den Mittelmeerraum. Die sog. Fürstengräber an der Wende von der Hallstatt- zur Frühlatenezeit (500-400 v. Chr.) beeindrucken noch heute mit ihren reichen Grabausstattungen. Der Blick des Buches geht aber auch über Mitteleuropa hinaus. So wird auch die Moorleiche von Lindow behandelt, über die viel spekuliert wird. War er ein Druide? Ein geschichtlicher Überblick behandelt die Ereignisse in der zweiten Hälfte des letzten vorchristlichen Jahrtausends bis zur Eroberung des größten Teils der keltischen Welt durch die Römer. Preis: 8,80 €, 120 Seiten, mit 13 Abbildungen.

Das Buch ist u. a. auch bei Amazon, Eboo…

Polnischer Schatzsucher findet anstelle des Goldzuges doch noch einen Schatz

Hier nur ganz kurz eine Meldung über die unendliche Geschichte des sagenhaften Goldzuges aus der Nazizeit. Das deutsch-polnische Schatzsuchergespann hat sich inzwischen getrennt und der Pole Piotr Koper hat seine Arbeit als Bauunternehmer wieder aufgenommen. In dieser Funktion renoviert er das Schloß Adelsbach in Niederschlesien. Unter Putz verborgen wurden dabei 500 Jahre alte Gemälde deutscher und böhmischer Herrscher entdeckt. Der Eigentümer des Schlosses will es nach der Renovierung der Öffentlichkeit zugänglich machen. Bei aller Euphorie hat der polnische Schatzsucher die Suche nach dem Goldzug nicht aus den Augen verloren. Er hat auch schon eine neue Stelle im Auge, wo er nach dem Panzerzug suchen will. Wo das ist, will er aber nicht verraten.

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