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Die Lost Dutchman Gold Mine in den Superstition Mountains

Die Geschichte der Lost Dutchman Mine ist die wohl am meisten nacherzählte Story über das glänzende Metall. Bereits in frühen Jahren ist mir eine Buchreihe in die Hände gefallen, und zwar: "Günter Seuren, Schätze dieser Erde". So weit ich mich erinnere, sind es 3 Bücher, davon erzählt eines den Mythos der verschollenen Goldmine in den Superstition Mountains in Arizona bei Phoenix. Die Geschichte geht angeblich auf den Deutschstämmigen Jakob Waltz zurück, der auf seinem Sterbebett einige Hinweise zu dem Ort der Mine gab. Waltz war schon zu seinen Lebzeiten als Sonderling aufgefallen, der oft mit Golderz bezahlte, das einen hohen Gehalt des Edelmetalles aufwies. In der ZDF Mediathek ist zur Zeit eine Dokumentation zu finden, die sich mit der sagenhaften Mine beschäftigt:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/goldmine-102.html

Ich möchte nicht spoilern, aber hier sind einige der Hinweise zum legendären Ort der Mine: In den Zeiten der Indianerkriege nutze das amerikanisch…

Präastronautik: Atombomben in der Vorgeschichte?

Durch Zufall bin ich auf einem Artikel gestoßen der sich mit rätselhaften Spuren in der Vorgeschichte beschäftigt, die scheinbar nur einen Schluß zulassen: Atomare Explosionen. Als Beispiel wird Mohenjo Daro angeführt, wo 1927 44 Skelette entdeckt wurden, die einen Strahlungswert von dem 50-fachen der natürlichen Hintergrundstrahlung aufwiesen. In der Ruinenstadt wurden demnach noch mehr Spuren einer großen Hitzeeinwirkung gefunden. Mohenjo Daro wird meines Wissens der sog. Indus-Kultur zugerechnet und das beschriebene Ereignis fand etwa 2000 v. Chr. statt. Über die Indus-Kultur ist relativ wenig bekannt, man kann sie wohl als eigenständige Kultur ansehen, die Errungenschaften wie Bewässerung, Arbeitsteilung und eine Art Schrift völlig unabhängig von anderen frühen Kulturzentren wie Ägypten, Mesopotamien und China entwickelt hatte.

Doch wie kommt es zu den beschriebenen Spuren von Radioaktivität? Nun, offenbar ist der Autor, David Childress (2000), der als erste die Geschichte im Umla…

Voynich-Manuskript entschlüsselt?

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In meinem Buch "Von Schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln" widme ich auch ein Kapitel dem geheimnisvollen Voynichmanuskript. Es ist eine Handschrift, die heute in einer Bibliothek der Yale Universität liegt. Benannt ist sie nach einem Sammler, in dessen Besitz sie Anfang des 20. Jahrhunderts kam. Doch wer versucht, sie zu lesen, der stößt auf ein Hindernis: die Schrift ist keiner bekannten Sprache zuzuordnen. Auch die Abbildungen sind rätselhaft. Überwiegend werden unbekannte Pflanzen, aber auch nackte Frauen dargestellt. Anhand der Abbildung einer Burg, auf der sog. Schwalbenschwanz-Zinnen dargestellt sind, kann man den Ursprungsort des Manuskriptes etwas eingrenzen: wahrscheinlich wurde sie in Norditalien Anfang oder Mitte des 15. Jahrhunderts niedergeschrieben.



Jetzt glaubt ein Forscher der Universität Bristol, Gerard Chesire, das Rätsel gelöst zu haben. Demnach handelt es sich um die sog. Protoromanische Sprache, also eine frühe romanische Sprache, aus der sich dann S…

2 Spanische Münzen aus dem 13. und 17. Jahrhundert in Utah entdeckt

Seltsame Münzfunde in Nordamerika habe ich ja bereits in diesem Blog und meinem Buch "Von Schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln" thematisiert. Nun können dieser Sammlung 2 neue Münzen hinzugefügt werden. In Glen Canyon Recreation Area, Utah wurden 2 Spanische Münzen aus dem 13. und dem 17. Jahrhundert entdeckt. Und die Diskussion flammt wieder auf, ob diese Münzen durch Spanier, durch Handel, oder vielleicht durch einen Münzsammler in die Wüste Utahs gekommen sind. Publik gemacht wurde der Fund durch den Archäologen Glen Harmon vom National Park Service. Ein Tourist war wohl bei einem Ausflug in einen der Canyons über die Münzen gestolpert. Allerdings scheint keiner der an der Diskussion beteiligten Archäologen ernsthaft zu glauben, die Spanier wären bereits im 13. Jahrhundert in Nordamerika gewesen. Nur die Art und Weise, wie die Münzen dahingelangt sind, ist umstritten. Dass die These von dem Münzsammler, der die Geldstücke verloren hat, auch wieder vertreten wird, ist j…

Ubuntu-Mate 19.04 auf einem Lenovo 510-15abr PC

Hier nur ganz kurz einige Fakten, wie Ubuntu-Mate 19.04 mit einem Lenovo 510-15abr zurechtkommt. Ich habe auch Debian Stretch und Buster getestet, ebenfalls Ubuntu-Mate 18.04, und es gibt einen Unterschied  zu vermelden. Alle Distributionen laufen rund, sogar Stretch, obwohl die Version inzwischen etwas veraltet ist. Allerdings erkennt nur Ubuntu 19.04 auch den Temperatursensor des AMD A-10 CPUs, der Kartenleser funktioniert unter Ubuntu 19.04 ebenfalls, bei den anderen Distributionen habe ich den Kartenslot nicht getestet. Hier die Ausgabe von "sudo inxi -v3":

Kernel: 5.0.0-13-generic x86_64 bits: 64 compiler: gcc 
  v: 8.3.0 Desktop: MATE 1.20.4 Distro: Ubuntu 19.04 (Disco Dingo) 
Machine:
  Type: Desktop System: LENOVO product: 90G7005CGE v: ideacentre 510-15ABR 
  serial: XXX 
  Mobo: LENOVO model: 3100 v: NOK serial: N/A UEFI: LENOVO v: M14KT34A 
  date: 09/22/2017 
CPU:
  Topology: Quad Core model: AMD A10-9700 RADEON R7 10 COMPUTE CORES 4C+6G 
  bits: 64 type: MCP arch: Excavat…

Phönizier und Römer in Amerika?

In dem Buch "Von Schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln" widme ich ein ausführliches Kapitel der Theorie, dass antike Seefahrer aus der alten Welt in Amerika gelandet sind. Bekannt sind z. B. angebliche phönizische Inschriften aus Südamerika, die aber von der modernen Forschung durchweg als Fälschung angesehen werden. Eine der Inschriften wurden nach den Berichten Ende des 19. Jahrhunderts in Prabahyba, Brasilien gefunden und beschreibt eine Seefahrt von mehreren phönizischen Schiffen, die vom Roten Meer ausgehend Afrika umrundet haben sollen. An der Westküste Afrikas wurde eines der Schiffe von den anderen getrennt und landete an der Ostküste Brasiliens. Die antiken Seefahrer stellten einen Stein mit einer Inschrift auf, der heute aber verschollen ist. Es existieren nur noch Kopien des Textes. Da dieser einige grammatikalische Ungereimtheiten enthält, ist er bis heute umstritten.

Auch den Karthagern und Römern wird von manchen Forschern die Fähigkeit nicht abgesprochen, üb…

Verschwanden die Mammuts durch den Einschlag eines Himmelskörpers?

Seit dem Jahr 2018 bekommt eine These Aufwind, die sich mit dem Aussterben der Megafauna und einer tausendjährigen Kälteperiode am Ende der letzten Eiszeit beschäftigt. Große Tiere wie die Mammuts verschwanden zu dieser Zeit vor 12 - 13000 Jahren auf rätselhafte Weise von dieser Erde. Bisher wurde die Bejagung durch den Menschen und der Kälteeinbruch der jüngeren Dryaszeit (etwa 10730-9700 v. Chr.) als Ursache für das Verschwinden der großen Tiere angesehen. Doch wie kam es zu dem verheerenden Kälteeinbruch, der nach einer zunehmenden Erwärmung die Eiszeit wieder zurückbrachte?
Als ich noch studierte, diskutierte man einen großen Süßwasserzufluss in den Nordatlantik, der den Golfstrom, der für unser mildes Klima in Mittel- und Nordeuropa verantwortlich ist, zum Erliegen brachte. In Nordamerika soll demnach durch die Erwärmung eine Eisbarriere gebrochen sein, und ein großer Schmelzwassersee ergoß sich in den Atlantik. Nun bekommt eine neue Theorie immer mehr Aufwind, obwohl die Mehrhei…